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Clever mobil in Schwelm - Vorstellung der Schwelmer Ladestationen

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Werbegemeinschaft Schwelm (WGS) stellte Tilo Kramer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Schwelm , erstmals das neue Projekt für eine sauberere Zukunft vor. Gemeinsam mit der AVU werden derzeit Lösungen zur Modernisierung des Individualverkehrs in Schwelm gesucht. Das Projekt richtet sich an alle Gastronomen, Einzelhändler und Unternehmer im gesamten Stadtgebiet.

E-Mobilität immer stärker gefragt

Hintergrund ist die zunehmende Akzeptanz elektromobiler Fahrzeuge, vor allem aber E-Bikes (Elektrofahrräder) und Pedelecs (Fahrräder mit elektromotorischer Tretkraftunterstützung). Um deren Akkus aufzuladen, bedarf es einer Infrastruktur, die meist noch nicht vorhanden ist. Gemeinsam mit Partnerunternehmen sollen nun Ladestationen, gepaart mit einem Schließfach zur Unterbringung von Helm, Handschuhen und weiteren persönlichen Utensilien des E- Piloten, eingerichtet werden. Zunächst stehen 15 dieser Schließfächer für interessierte Unternehmen zur Verfügung.

Den ersten Entwurf erstellte Schreinermeisterin Katharina Lotz aus Schwelm. Die Kästen sollen im Innenbereich des Einzelhandels, Gastronomie oder anderen Einrichtungen aufgestellt werden. Eine Lösung für den Aussenbereich wurde zunächst verworfen. Im Inneren des Schließfaches befindet sich eine Ladesteckdose zum Anschließen der Ladegeräte. Der E-Bike- oder Pedelec-Fahrer kann dort kostenfrei seinen Akku aufladen lassen, sperrige persönliche Gegenstände deponieren, und während der Ladezeit geruhsam auf Einkaufstour gehen.

Zügiges Handeln ist gefragt

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst; die interessierten Unternehmen sind aufgerufen, sich an diesem Projekt, das in erheblichem Maße zur Attraktivierung ihres eigenen Angebotes beiträgt und neue Kundenkreise erschließen wird, zu beteiligen. Auch Ideen zur Weiterentwicklung des Projekts sind willkommen.

Neben den Initiatoren AVU, GSWS und WGS unterstützen auch Schreinermeisterin Katharina Lotz sowie die Firma Schulte-Schlagbaum das Projekt.